Vom Muntii Tulisa zum Muntii Valcan und Muntii Parang

7. Etappe vom Jiu de Vest zum Sigleul Mare, 1682 m

Die jetzt folgende Etappe führt mit seinem 900 m Anstieg in die Hochregion der Muntii Valcan und weiter mit einer schönen Kammwanderung nach Osten. 

Ab dem Popas turistic Toplita auf der Straße 2 Km nach Südwesten zum Stausee Lacul Valea de Pesti wandern. An der Ostseite des Lacul entlang zu der Hütte Valea de Pesti. Bei der Hütte beginnt der Steig, rotweiss markiert, der uns in die Hochregion der Muntii Valcan führt. Unbedingt genügend Wasser für zwei Tage mitnehmen !

Recht steil führt der Steig uns in östlicher Richtung meist durch Wald bergan. Nach etwa 2 Std. vom See weg folgt eine unscheinbare Wegkreuzung. Hier rechts ab und in 40 Min. stehen wir auf dem Sigleul Mare mit 1682 m Höhe. Nun folgt eine lange, aussichtsreiche Kammwanderung in östlicher Richtung über die Muntii Valcan. Im Bereich des Munte Muncel, 1553 m kann gezeltet werden.

 

Jede Quelle zum Wasserfassen nützen !
Jede Quelle zum Wasserfassen nützen !

8. Etappe, lange Kammwanderung mit Abstieg nach Iscroni - Aninoasa

Weiter geht die aussichtsreiche Kammwanderung über die Muntii Valcan. Über viele kleine Erhebungen erreichen wir in 4 Stunden den höchsten Gipfel am Kamm mit dem Munte Straja, 1868 m. Grandiose Aussicht und schöner Rastplatz. Jenseits geht es bergab zum Pascul Valcan, 1621 m. Nun wendet sich unsere Route nach Nordosten über den Drägoiu und Cindetu und nun nördlich bergab ins Tal mit den Häusern von Iscroni und Aninoasa, wo verschiedentlich übernachtet werden kann.

 

Die Muntii Parang
Die Muntii Parang

9. Etappe, Landschaftlich grandioser Aufstieg zum Muntii Parang

Der nun folgende Aufstieg ist zwar lang, aber nie langweilig und von landschaftlich einmaliger Schönheit. Durch enge Schluchten, dichte Wälder und aussichtsreiche Bergrücken führt diese Wanderung in die Hochregion des Muntii Parang.

Zuerst müssen wir leider 3 Km an der Straße 66 nach Süden entlang laufen, bevor dann links der Wanderweg in ein enges Tal führt. Ein gelb markierter Steig führt uns in östlicher Richtung das Valea Polatistea flußaufwärts. Bei einer Schluchtenkreuzung gerade weiter nun in südöstlicher Richtung weiter zu einer Waldhütte. Hier unbedingt Trinkwasser mitnehmen !  Jetzt erfolgt ein Aufstieg eines Bergrücken des Varf Recii, bevor dieser erreicht wird, wendet sich unser Steig in Richtung Nordosten und weiter gelangen wir zur Saua Prisloapelor mit 1280 m.

Nun kommt ein 1200 m Aufstiegshammer, der nicht enden will. Über den Varf Tapul, 2110 m erreichen wir den Varf Mandra, 2360 m. Über die Südseite des Varf Parangul Mare mit 2519 m stehen wir dann auf dem höchsten Gipfel der Muntii Parang. Irgendwo unterhalb - je nach Kondition - sollten wir unser Zelt zum Übernachten aufgestellt haben.

 

Cabana Lotrului
Cabana Lotrului

10. Etappe, eine Überschreitung der Muntii Parang

Der wohl landschaftlich schönste und bergsteigerisch anspruchsvollste Abschnitt der Muntii Parang. Auf kargen Steigen wird die gesamte Berggruppe überschritten. Je nach dem dürfte es oben eine Zeltnacht geben. Das Refugiul Agätat ist eine einfache Selbstversorger - Hütte im alten Stil.

Wer südlich unterhalb vom Varf Parangul Mare gezeltet hat, besteigt nun auf rotmarkierter Route diesen großen und aussichtsreichen Gipfel in etwa einer Stunde. Oben am Gipfel hat man zwei Möglichkeiten zum Weiterkommen. Wer zum Refugiul Agätat möchte, steigt nordwestlich den Gipfel hinunter und wandert weiter zum Varf Carja, 2405 m. Diesen überschreiten, unterhalb der Felsen rechtshaltend in das weite Hochtalbecken absteigen und hinunter zur Hütte. Wer den weiteren Bergkamm nicht machen möchte, kann von hier auf rotmarkierten Steig in nördlicher Richtung zur bewirteten Cabana Groapa Seacä bergab laufen.

Sonst wird von dem Refugiul Agätat nach Süden aufgestiegen, am Lacul Rosiile, 1978 m vorbei zur Saua Paslisa, 2065 m. Hierher kommt man auch, wenn vom Varf Parangul Mare in östlicher Richtung begestiegen worden war. Auf rotweiss markierter Route führt der Steig zum Varf Piatra Täiatä, 2279 m.

Hier wiederum zwei Möglichkeiten: entweder in Richtung Norden absteigen zum Pascul Groapa Seacä, 1598 m oder länger, aber auch aussichtsreicher weiter am Kamm entlang in östlicher Richtung wandern.

Dieser rotweiß markierter Kammsteig kann komplett weiter überschritten werden. Über mehrere Gipfel erreichen wir nach langer Wanderung eine staubige Hochgebirgsstraße, die 67C, diese führt tief hinunter zum Lacul Vidra. Wer nochmals oben zelten möchte, sei der Lacul Cärbunele empfohlen.

Alle Varianten über die Muntii Parang münden bei der Cabana Obarisia Lotrului mit Bewirtung und schönem Zeltplatz, 2 Km westlich vom Lacul Vidra.

 

Cabana Groapa Seacä
Cabana Groapa Seacä

Die weiteren Etappen zu den Muntii Cindrel und immer nach Osten über den Karpaten Hauptkamm....