Die Donau durch Rumänien

Auf 1076 km durch Rumänien bis zum Schwarzen Meer

Mit 1076 km Länge ist der Anteil der Donau - rumänisch Dunarea - durch Rumänien der wichtigste Fluss. Auf dem langen Weg zum Donaudelta musste sich die Donau ihren Flussverlauf hart erarbeiten. Als die Donau um 100 nach Christi die östliche Grenze des römischen Reiches markierte, war sie ein wilder Fluss mit vielen Stromschnellen und zahlreichen Wasserfällen. Am heutigen Donaudurchbruch zwischen Rumänien und Serbien war die Donau wegen vielen Riffen und flachen Sandbänken für die Schiffe der Römer unbefahrbar.

In der Neuzeit hat man die Donau auf einer Länge von mehr als 110 km reguliert, kanalisiert und dadurch für die Schifffahrt befahrbar gemacht. Es wurden Felsklippen gesprengt, Dörfer verlegt und über 30.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. An der schmalsten Stelle ist dort die Donau nur 150 m breit, aber über 120 m tief. Am Eisernen Tor beginnt die nun gezähmte Donau.