Die Etappen auf dem E4 Fernwanderweg durch Rumänien

Von Oradea nach Drobeta Turnu Severin

Vom Grenzort Biharkeresztes - Ungarn, Crästies nach Gura Vaii zu Serbien

Nicht überall gibt es Brücken um über Wildbäche zu gelangen - hier ist das Waten angesagt.
Nicht überall gibt es Brücken um über Wildbäche zu gelangen - hier ist das Waten angesagt.

Von Etappe zu Etappe auf dem E4 durch Rumänien

Von Biharkeresztes - Ungarn, Crästies zum Bihor Gebirge

Wir überqueren die ungarisch rumänische Grenze in Biharkeresztes - Ungarn, Crästies, rumänisch und das erste Ziel ist die Stadt Oradea, nahe der ungarischen Grenze im Nordwesten von Rumänien. Mit Zug und Bus ist Oradea sehr gut erreichbar. Am Ostende der Stadt geht der Fernwanderweg E4 zuerst nach Cheriu und weiter zu den schönen Wiesen von Poiana Täsad. Wir erreichen die Ausläufer der Muntii Pädurea Craiului.

Nach Überschreitung der Muntii Pädurea Craiului geht es bergab nach Suncuius und weiter an der ersten bedeutenden Höhle bei Bälnaca Grosi vorbei. Nun wieder bergan zum Pasul Mägura Dosului auf 948 m. Danach erreichen wir den Lacul Lesu mit der Cabana Valea Lesului, welche hier zum Verweilen einladet. Nun geht es in die Muntii Vlädeasa und zum Lacul Drägan auf 1070 m Höhe wunderschön gelegen. Ab jetzt geht der Fernwanderweg E4 in deutlich südlicher Richtung weiter. Wir erreichen den Varful Cärligatele, 1694 m, und können mit einem kurzen Abstecher zur Cheile Somesului Cald die Höhle Cetatea Rädesei besichtigen. Mit dem Übergang zur Cabana Padis kommen wir in die Muntii Bihor.

 

Immer wieder kommt ihr durch schöne Gebirgswälder auf dem E4 durch.
Immer wieder kommt ihr durch schöne Gebirgswälder auf dem E4 durch.

Vom Bihor Gebirge nach Deva

Als nächste erreichen wir die Cabana Caput im Nationalpark Apuseni. Der Pasul Värtop, 1140 m, mit der Cabana Värtop an einer bedeutenden Fernstraße gelegen ist das Eintrittstor in die Hochlagen der Muntii Bihor. Es geht steil bergan zum Varful Piatra Gräitoare, 1658 m, und weiter  zum Monte Bihor mit 1849 m der höchste Gipfel der Region. Umfassendes Panorama ist hier gewährleistet.

Nun folgt eine längere Kammwanderung zum Varful Gäina, 1486 m, und weiter in südlicher Richtung hinunter nach Baia de Cris. Nun betreten wir das Reich der Muntii Metaliferei, einem lieblichen Mittelgebirge. Bergan zum Varful Ciusului, 704 m, durch viele kleine Bergdörfer und hinunter nach Bränisca am Fluss Mures unweit von der Stadt Deva gelegen.

 

Auf dem E4 Fernwanderweg mit einem großartigen Panorama zum Retezat Gebirge hinüber.
Auf dem E4 Fernwanderweg mit einem großartigen Panorama zum Retezat Gebirge hinüber.

Von Deva nach Caransebes

Als nächstes Gebirge kommen wir in die Muntii Poiana Ruscä, mehr einem Mittelgebirge gleichend und mit vielen schönen Gebirgswiesen versehen. Nach erreichen des Dämbul Zmizii, 994 m und dem Übergang am Pasul Täul Ursului, knapp 1000 m, geht es den Varful Rusca mit 1355 m Höhe berghoch und weiter in das Dorf Lunca Cernii de Jos. Über den Gipfel Mägura Fruntii, 1043 m, erreicht man die Gemeinde Vama Marga. Nun folgt ein weiterer Anstieg zu den Muntii Tarcului, östlich von Caransebes gelegenes ausgedehntes Gebirge, welches komplett zum Banat zählt. Erster bedeutender Gipfel ist der Varful Marga, 1502 m. Danach kommt der Lacul Poiana Märului und Poiana Märului.  Nun der Aufstieg zum Muntele Mic, 1802 m, und der Weiterweg zum Tourismuscenter Muntele Mic.

Nun folgt der lange Weg nach Slatina Times. An einem kleinen See gelegen kommen wir zur Cabana Tre Ape und über Wolfsberg - Gäräna - zum Pasul Prislop, 1000 m. Jetzt erreichen wir die unendlichen Buchenwälder der Muntii Semenicului und den Nationalpark Semenic. Über den Varful Semenic, 1446 m kommen wir zur Parkstation Semenic mit einer Cabana und weiter zur Cabana Crivaia.

 

Urwald artige Landschaftsbilder im Semenic Nationalpark.
Urwald artige Landschaftsbilder im Semenic Nationalpark.

Von Caransebes nach Drobeta Turnu Severin

Nach Durchwanderung der Cheile Carasului erreichen wir den Pasul Cracul Lung, 910 m und steigen bergab zu den Dörfern um Bozovici. Jetzt folgt die Cheile Rudäriei, eine recht wilde Schlucht und der Aufstieg zum Svinecea Mare, 1224 m, in den Muntii Almäjului. Drei Höhlen liegen nun am Weiterweg bevor wir den Bertina Mare, 686 m, erreichen. Weiter zum Omeniscul Mare, 897 m und nun recht steil bergab nach Dubova an die Donau. Nun der Donau in östlicher Richtung, meist auf dem Donau Radfernwanderweg, entlang nach Drobeta Turnu Severin.

Von den Berghöhen der Muntii Almäjului  könnt ihr auch nach Orsova hinunter steigen und über Bäile Herculane in den Mehedinti Naturpark aufsteigen und dort über Balvanesti direkt nach Gura Vaii gelangen und über den kleinen Grenzübergang an der Donau nach Serbien zu kommen. Von dort gehen die Europa Fernwanderwege  E3,  E4  und auch der  E8  weiter nach Süden.

 

Ein unberührter Wildfluss in den Zentralen Karpaten von Rumänien.
Ein unberührter Wildfluss in den Zentralen Karpaten von Rumänien.