Die Agriturismo Casera Malga Coot

Am östlichen Ende des Val Resia auf 1190 m aussichtsreich gelegen.

Die Agriturismo Casera Malga Coot an der Südseite der Monte Canin Gebirgsgruppe auf 1190 m gelegen.
Die Agriturismo Casera Malga Coot an der Südseite der Monte Canin Gebirgsgruppe auf 1190 m gelegen.

Die Geografische Lage der Hütte und ihren Zugang

Die Agriturismo Casera Malga Coot liegt am östlichen Ende des Val Resia auf 1190 m. Die im Sommer, von Juni bis Oktober bewirtschaftete Alm, wird gut von den Tagesgästen besucht und die Bewirtung ist recht ansprechend. Zum Übernachten, Kosten pflichtig, muss derzeit unbedingt ein Zelt mitgebracht werden. Die Malga Coot ist Stützpunkt von der Via Alpina und der Alta Via Resiana.

Mit dem PKW kann man von Resiutta aus in das Val Resia über mehr als 20 Km bis einen Kilometer unterhalb der Casera Coot hoch fahren, dort ist ein kleiner Parkplatz, der aber im Hochsommer - Hauptsaison - nicht reichen dürfte. Zu Fuß erreicht man diese Alm nur über weite, mehrtägige Fernwanderrouten.

Frisches Trinkwasser außerhalb der Öffnungszeiten ist leider keines vorhanden und im Wildbach unterhalb der Alm sollte keines entnommen werden. Die Alm wird im Sommer sehr intensiv mit Kühen und Schafen bewirtschaftet.

 

Abendstimmung an der Casera Malga Coot.
Abendstimmung an der Casera Malga Coot.

Bergtouren und Wanderungen ab dem Agriturismo Casera Coot

Auf der Alta Via Resiana nach Stavoli Provalo

Für diese Etappe der Alta Via Resiana solltet ihr vor allem genug Trinkwasser für einen langen Tag plus für den kommenden Morgen mitnehmen. Die Bergpfade sind ausreichend markiert und sparsam beschildert. Berg technische Probleme bestehen keine, aber da wir fast den ganzen Tag auf einem Bergkamm unterwegs sind, sollte das Wetter gut und vor allem Gewitterfrei bleiben. Diese Etappe wird auch von der Via Alpina, dann in der umgekehrten Laufrichtung, begangen. Die extra Markierungen dafür fehlen im Gesamten, wie auch für die Alta Via Resiana, nur die rotweiße Bemalung des CAI sind wirklich vorhanden. Mehrere aussichtsreiche Gipfel werden auf dieser Bergtour von Ost nach West überschritten. Mit 6 Stunden Gehzeit solltet ihr schon rechnen.

 

Auf der langen Bergkamm Tour zwischen dem Monte Plagne und dem Monte Nische aussichtsreich gehen.
Auf der langen Bergkamm Tour zwischen dem Monte Plagne und dem Monte Nische aussichtsreich gehen.

Meine aktuelle ausführliche Wege Beschreibung - Stand: September 2020

Von der Casera Malga Coot geht es in südöstlicher Richtung auf einem guten Wanderweg, CAI 741, bergan zum Monte Guarda, Skutnik, auf 1720 m Höhe. Dafür benötigt ihr 1:30 Std. Schöne Aussichten rund herum.

Weiter nun immer am Bergkamm entlang in westlicher Richtung zum nächsten Kammgipfel, den Monte Plagne, 1663 m hoch. Jenseits nach Westen bergab in eine kleine Scharte. Hier zweigt der Bergsteig CAI 733 in südlicher Richtung zur Casera Caal, 1208 m, ab. Wichtig bei einem Wetterumsturz.

Nun wieder auf dem Bergkamm berghoch zum nächsten Gipfel, den 1615 m hohen Monte Banera. Über diesen westlich hinweg und nun weit bergab hinunter in einen dichten Bergwald. Im Wald auf die Wegespuren achten - Verlaufgefahren !

Es folgt der Waldsattel Pärdulinä, 1339 m, mit einem Wegweiser. Hier geht nördlich der Bergsteig CAI 738 steil bergab in das Val Resia, auch ein Notabstieg.

Wir bleiben weiterhin auf unserem Bergpfad, CAI 731 und kommen an den Ruinen einer verlassenen Alm vorbei. Fast eben geht es im Bergwald weiter in westlicher Richtung. Wir erreichen wieder offenes Gelände und wandern aussichtsreich im leichten Auf und Ab bis zu den Ruinen der Casera Nische, 1347 m hoch, weiter. Hier trennt sich die Via Alpina von der Alta Via Resiana. Nun auf dem Bergsteig CAI 734 in nordwestlicher Richtung weiter auf einer langen Berghang Querung. Danach in vielen Kehren 300 Hm. im dichten Bergwald bergab bis zu einer offenen Bergwiese mit mehreren Häusern. Ihr erreicht den Weiler Parwale, Stavoli Provalo, auch benannt. Knapp 1000 m hoch gelegen ist das freie Zelten bei der kleinen Kapelle auf einer fast ebenen Wiese gestattet. Trinkwasser gibt es leider keines mehr hier. Die Steilschlucht Quelle ist nach einem Felssturz versiegt. Trotzdem lohnt es sich hier, zu Nächtigen. Zur weiteren Information für euch verläuft hier auch der Fernwanderweg Sentiero Italia.  Seine extra Markierungen waren auch hier eine Fehlanzeige.

 

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