Die Nordkarpaten in Rumänien

Das Caliman - Gebirge von Südwesten aus gesehen
Das Caliman - Gebirge von Südwesten aus gesehen

Geografischer Überblick

Bei Baia Mare im Nordwesten beginnen die nördlichen rumänischen Karpaten und werden nach Osten vom Fluß Moldova abgegrenzt. Die Muntii Ignis nördlich von Baia Mare ist die erste nenneswerte Erhebung. Gefolgt von der waldreichen Muntii Maramures und Muntii Rodnei erheben sich mächtige Gebirgszüge südlich der Ukraine. Weiter südlich davon der langgestreckte Gebirgszug der Muntii Caliman.

 

Einige Cabana und Refugiu laden den Bergwanderer zum Übernachten ein.

 

Zahlreiche Heilquellen entspringen dem mineralischen Gestein dieser Berge. Zwischen Borsec und Vatra Dornei, zwei der bekanntesten Quellen liegen die Muntii Caliman. Zwei europäische tektonische Platten treffen hier zusammen und führen dazu, daß die höchsten Gipfel noch einmal über 2000 m ansteigen. Die wenig erschlossenen Muntii Caliman gehören geologisch zu den interessantesten Gesteinformationen in Europa, weil hier der vulkanische Karst auf über 2000 qKm zu einem einmaligen Phänomen geführt hat. Trichterförmige Dolinen und Schwefelhöhlen finden sich hier wie nirgends wo in den rumänischen Karpaten. Löchrig, wie Schweizer Käse ist das Gebirge hier an vielen Stellen.

In den Muntii Rodnei haben Vulkanismus und die Eiszeiten unverkennbare Spuren hinterlassen. Viele klare Bergseen und vom Eis geschliffene Täler locken hier die Touristen in dieses Bergmasiv. Zahlreiche Höhlen kommen hier vor, zu den größten gehören die Izvorul Tausoarelor mit der begehbaren Länge von 16 Kilometern, die  Grota Zanelor knapp  4,4 Kilomter lang und die Jgheabul lui Zalion, 300 m tief und auch 4,5 Kilometer lang.

 

Landschaftsbild in den Muntii Rodnei
Landschaftsbild in den Muntii Rodnei