Bergtouren und Wanderungen in den Muntii Retezat

Auf der Via Carpatica über die Berge der Muntii Retezat auf Tour

Cabana Buta
Cabana Buta

Zur Cabana Buta

Wiederum eine großartige Bergwanderung mit dem Ziel einer bewirteten Hütte. Gut markierte Steige durch die Muntii Retezatul Mic. Nochmal 6 - 8 Stunden durch eine bezaubernde Landschaft hoch oben in den Karparten.

Vom Lac Gardomanu hoch zum Bergkamm. Auf rotweiss markierten Steig zum Munte Paltina, 2149 m hoch und jenseits bergab zum Saua Paltina, 1935 m.

Nun in östlicher Richtung zum Piatra Iorgovanului, 2014 m hoch mit seiner umfassenden Rundsicht. Weiter zum Varf Abele, 2013 m und diesen nördlich hinunter. Hier eine Quelle. Jetzt rechts weg, dem Wasser folgend leicht hoch zu einer weiteren Abzweigung. Wieder rechts ab in östlicher Richtung, später einer gelben Markierung folgend den Steig zum Saua Scorota, 1920 m.

Weiter ausgeschildert nach Norden abwärts über teils steilen Bergsteig hinunter - einen Berghang querend - durch Wald zur Cabana Buta auf 1580 m.

An der Hütte sollte die Gebühr für das Betreten des Retezat Nationalparks bezahlt werden für die weitere Durchquerung.

 

Zum Refugiu Paltina Buta

Refugiu Paltina Buta
Refugiu Paltina Buta

Zum Hauptkamm der Muntii Retezat

Die nun folgende Wanderung stellt den Höhepunkt der Muntii Retezat Durchquerung dar. Von Süd nach Nord überschreiten wir diese Berggruppe. Es besteht die einladende Möglichkeit, je nach Kondition und Wetterlage, mehrere lohnende Gipfelziele zu erreichen.

Wer nur zur Cabana Pietrele wandert, benötigt 6 Stunden und hat 1030 Hm. vor sich. Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, den Wegverlauf anzupassen.

Von der Cabana Buta auf guten Steig in Richtung Norden zur Saua Plaiul Mic, 1879 m hoch - ausgeschildert. Jenseits des Passes an zwei kleinen Seen vorbei hinunter zur einer kleinen privaten Hütte mit der Möglichkeit zum Zelten, gutes Trinkwasser vorhanden. Nun erfolgt der lange Anstieg in die Hochregion der Muntii Retezat durch das Bucura Tal auf guten Steige bergan. Bei 2040 m Höhe gelangen wir an den Lacul Bucura und an eine kleine Hütte - wiederum mit einem Zeltplatz. Weiter geht es an der westlichen Seite am See vorbei - blaue Markierungen - und eine steile Scharte hoch zur Curmätura Bucurei, 2206 m.

Immer weiter in Richtung Norden nun steil bergab an der Cabana Gentiana, 1670 m vorbei und weiter hinunter zur Cabana Pietrele, 1480 m. Mehrere Hütten und Platz zum Zelten.

 

Zum Hauptkamm der Muntii Retezat
Zum Hauptkamm der Muntii Retezat

Fast alle Gipfel der Muntii Retezat sind leicht besteigbar und landschaftlich lohnend. Es erfolgt hier eine Kurzbeschreibung einiger Touren.

Varf Peleaga, 2508 m - ab Lacul Bucura, gelb markierte Route, 1,5 Std. zum Gipfel, Überschreitungen nach Westen und Osten möglich.

Varf Bucura, 2433 m - ab Lacul Bucura, westwärts gelb markiert und Südflanke, 1,5 Std. Überschreitungen möglich, besonders zu empfehlen zum Varf Retezat, 2482 m, gelb markiert und eine weitere Stunde.

Übergang zum Lacul Zänoaga, 1997 m mit Hütte und Zeltplatz - 2 Std. vom Lacul Bucura, rote Punkt Markierung, immer in westlicher Richtung.

 

Die Kahlheit des Retezat - hier von Osten aus betrachtet.
Die Kahlheit des Retezat - hier von Osten aus betrachtet.

Diese weitere Wanderung über die Muntii Retezat stellen einen landschaftlich würdigen Abschluss dar. Trotz der 8 Stunden Wanderzeit für die gesamte Überschreitung des Ostkammes bleibt diese Etappe kurzweilig.

Von der Cabana Pietrele, mit gelber Dreiecksmarkierung, auf guten Steig in südöstlicher Richtung in zwei Stunden zur Saua Pelegii, 2285 m berghoch. Schöne Aussichten zum Varf Peleaga und Varf Päpusa, 2508 m, dessen Westflanke wir weiter hoch müssen, Grandiose Aussicht über viele Karpaten Berge. Jenseit in nördlicher Richtung den Gipfel hinunter zu den schönen Felsen der Varf Tapului. Nun folgt ein kurzer, etwas schwieriger Abschnitt. Die Felsen werden weglos an der Täu Tapului Sennseite umgangen und zur Saua Varf Mare steigen wir zum Hauptkamm wieder hoch. Die nun folgende lange Kammwanderung zur Cabana Baleia ist gut markiert und problemlos zu wandern. Immer in nordöstlicher Richtung auf dem Bergkamm bleiben. 

 

Aufstieg zum Hauptkamm der Muntii Retezat
Aufstieg zum Hauptkamm der Muntii Retezat

Die Überschreitung des kleinen Retezat zu den Muntii Godeanu

Übergang zur Muntii Godeanu - Gruppe
Übergang zur Muntii Godeanu - Gruppe

Die Überschreitung Muntii Valcan - Retezat - Mehedinti

Auf dem E3 Europa Fernwanderweg durch die Südwest Karpaten

Von der Cabana Cheile Butii zur Casa Campusel:

Diese Etappe ist landschaftlich großartig, wird doch der Gebirgszug der Muntii Retezat Mic von Ost nach West überschritten. Markierte Bergsteige, teilweise auch beschildert. 

Von der Cabana Cheile Butii zurück zur Hauptstraße. Auf dieser einen Kilometer in westlicher Richtung, rechtshaltend, laufen bis wiederum nach rechts ein gelb markierte Wanderweg abzweigt. An wenigen Häusern von Piatra Scobita vorbei und ansteigend bis etwa 1230 m diesen guten Wanderweg entlang. Kurz vor Ende dies Wanderweg geht wiederum, nun aber ein Bergsteig, weiterhin gelb markiert, rechts ab und steigt im Bergwald steil bergan. Auf einer Lichtung kommt ihr an einer Senner Hütte vorbei, hier macht der Bergsteig eine enge Kehre und führt am Waldrand zum Varf Plesa, 1840 m, hoch. Schöne Aussicht auf die umliegende Bergwelt.

Es folgt die Überschreitung des Culmea Piule Plesa Bergrückens, welche zum Varf Piule auf 2081 m hoch führt. Jenseits in die Scharte Saua Scorota, 1920 m, hinunter.

Hier ist eine wichtige Weg Verzweigung: nach Norden gelangt man zur Cabana Buta, nach Südwesten geht der E3 Fernwanderweg bergab weiter. Etwa 250 m tiefer, bei einer weiteren Senner Hütte eine weitere Wegkreuzung: hier nicht südlich weiter absteigen, sondern westlich bergauf durch meist offenes Wiesengelände. Oben linkshaltend nach Süden bis zur nächsten Senner Hütte. Hier kommt der rot markierte Bergsteig der Via Carpatica von der Cabana Buta hoch. Nun auf dem gemeinsamen Bergsteig hinüber zum Gipfel Piatra Iorgovanului auf 2014 m Höhe. Großartiges Panorama. Unterhalb vom Gipfel trennen sich die Bergsteige Via Carpatica und E3 Fernwanderweg. Nicht weiter westlich laufen, sondern dem roten Dreieck nach Süden. Es geht nun steil erst über offenes Gelände, später im dichten Bergwald hinunter zur Casa Campusel. Sollte die Casa Campusel geschlossen sein, kommt des Öfteren vor, kann hinter dem Haus frei gezeltet werden.

Wem diese Etappe für einen Tag zu lange wird, sollte oben bei dem Zusammen-Schluss von der Via Carpatica und dem E3 Fernwanderweg bei der Senner Hütte Zelten.

 

Einsame weite Landschaften in den Karpaten
Einsame weite Landschaften in den Karpaten