Die Muntii Giläului - Muntele Mare

Die Wälder der Muntii Giläului - Muntele Mare
Die Wälder der Muntii Giläului - Muntele Mare

Geografischer Überblick und Umweltschutz !

Südwestlich von Cluj-Napoca liegen die weitverzweigten Berge der Muntii Giläului - Muntele Mare.  Im Süden werden diese meist bewaldeten Gebiete vom Aries Fluss begrenzt. Im Norden stellt die Staatsstraße 1, welche von Cluj-Napoca nach Nordwesten führt, die Gebietsgrenze der Muntii Giläului Muntele Mare dar. Westlich schließen sich die Berggebiete der Vlädeasa, Apuseni und Bihor als natürliche Grenze an. Der Lacul Fäntänele nördlich der Berge Giläului gelegen, ist der größte See im Gebiet. Höchste Erhebungen sind die Berggipfel Muntele Mare, 1826 m, und der Varful Neteda mit 1784 m Höhe.  

Das etwa 75 Km Luftlinie Nordwest nach Südost große Berge und Waldgebiet Muntii Vlädeasa und Giläului - Muntele Mare ist in vielerlei Hinsicht von der Umwelt Zerstörung bedroht. Zum einen ist es der wertvolle naturbelassene Baumbestand in den Wäldern, welcher Begehrlichkeiten fördert - großflächige Rodungen, dazu der eigentlich nicht nachvollziehbare Straßenbau und die neue Erschließung von Almen für die Viehzucht. Das im Westen der Naturpark Apuseni unter Schutz steht, ist nur wenig hilfreich. Werden auch dort immer wieder illegale Holzfäller mit zweifelhaften Papieren angetroffen. Ganz im Süden bei Rosia Montana werden im Tagebau Metalle gefördert, darunter auch Gold. Als Umweltsünde größten Umfangs werden alle Abwässer ungeklärt in einen teilweise künstlichen See geleitet, welcher mehrere Dörfer, bei Holobani, im Valea Holhorii überflutet und ein ganze Gebirgstal, wo seit Jahrhunderten Menschen siedelten, unbewohnbar macht. Und die EU Brüssel förderte auch noch dieses Bergbau Projekt mit unseren Steuergeldern. Wieviel dabei in irgendwelchen Amtsstuben der rumänischen Verwaltungen in privaten Geldbörsen versickerte, interessiert nicht wirklich. Wieder auch ein Beispiel für talentlose Umweltpolitik unserer regierenden Elite!

In den Muntii Giläului - Muntele Mare wird auf vielen Naturstraßen mit dem Allrad Auto und den Motocross Maschinen herum gerast und selbst Waldwege und Bergpfade werden nicht verschont. Diese Motortouristen verursachen dann einem auch noch Stress, wenn man den Idioten hier auf ihr umweltzerstörendes Handeln anspricht. Schaut man sich die KFZ Kennzeichen an, sind es zu 90% Deutsche, Schweizer und Österreicher, welche sich hier in der Natur sinnfrei austoben.

 

Touristische Erschließung für den Naturliebhaber

In den Hochlagen der Muntii Giläului Muntele Mare gibt es keine bewirteten Hütten, Cabana. Auch an Senner Hütten oder Selbstversorger Hütten sind nur wenige auffindbar, und das ist auch gut so!  Nehmt ein Zelt mit und ihr könnt die wenigen, aber sehr schönen Plätzen zum Verweilen genießen. Die Wanderwege hierzu sind recht lang. Es gibt eine landschaftlich schöne Ost-West Mehrtagestour sowie führt eine Europa Fernwanderweg E3 Variante von Nord nach Süd durch die Gebirgswelt der zentralen rumänischen Karpaten. An Mountainbike Strecken und Radtouren gibt es eine Vielzahl davon. Welche landschaftlich schön und umweltverträglich verantwortbar sind, habe ich hier beschrieben.