Die Fernwanderwege durch die Muntii Giläului

Eine Variante des E3 Fernwanderweges östlich der Muntii Bihor

Ein Aufstiegspfad am Bach entlang zu den Höhen der Muntii Giläului - Muntele Mare.
Ein Aufstiegspfad am Bach entlang zu den Höhen der Muntii Giläului - Muntele Mare.

Von Giläu im Norden nach Poiana Vadului im Südwesten

Drei oder Viertagestour auf stillen Waldpfaden unterwegs

Für diese Mehrtageswanderung solltet ihr ein Leichttrekkingzelt und eine Biwak Ausrüstung samt Lebensmittel für drei Tage mit nehmen. Dazu gibt es unterwegs noch zwei Möglichkeiten, in einer Cabana gut bewirtet zu Übernachten. Nur teilweise sind die Wege gut markiert und bezeichnet, gelegentlich hilft einem nur der Instinkt.

Im Startort Giläu, 17 Km westlich von Cluj-Napoca gelegen, gibt es mehrere gute Möglichkeiten zum Übernachten. Direkt am schönen Lacul Giläu See steht eine hotelartige Cabana.

1. Etappe:

Von Giläu geht es bequem erst mal an drei schön gelegenen Seen vorbei. Den Lacul Giläu, den Lacul Somesul Cald und dem Lacul Tarnita. Nur teilweise geht es der Landstraße dort entlang, meist bleibt ihr am Nordufer dieser drei Seen.

Kurz vor erreichen des Westende des Lacul Tarnita geht von der Landstraße linkshaltend - Süden - ein bezeichneter Bergweg zum Varf Arsurii, 1234 m, weg. Zuerst im Bergwald hoch, später über freies Wiesengelände, kommt ihr zum aussichtsreichen Mittelgebirge Gipfel. Südlich haltend diesen überschreiten und später im Bergwald hinunter ins Tag absteigen. Bei der kleinen Straße nicht nach Mäguri Räcätäu wandern, sondern ausgeschildert in das Valea Vidrenii. An vereinzelte kleinen Häusern vorbei und nach Vidrenii de Sus,  auf einer Anhöhe danach gute Zelt Möglichkeiten. Trinkwasser jenseits an einem Bach am Waldrand.

Wer nicht Zelten möchte, sollte an der Straße 5 Km über Mäguri Räcätäu zur Cabana Ghermänesti westlich weiter laufen und dort nächtigen.

 

Zum Höchsten Gipfel - den Muntele Mare, 1826 m hoch.

2. Etappe:

Nun folgt die lange Überschreitung zum Muntele Mare mit mehreren Auf und Abstiegen. Erstes Ziel ist der 1409 m hohe Chicera lui Matei. Südlich über diesen hinweg und nach Otelesti hinunter wandern. Weiter hinunter zum Wildbach, diesen Wasseraufwärts entlang bis zu seiner Quelle. Nun weiter auf dem schmalen Bergrücken auf einem Bergsteig bergan und weit hinüber zum Varf Dumitreasa, 1638 m. Diesen Gipfel südlich haltend überschreiten und hinunter nach Piatra Albä. Nicht weiter der kleinen Straße entlang sondern ausgeschildert den bezeichneten Bergsteig zum Piatra Grosilor, 1756 m. hoch. Oben am Bergkamm geht es südöstlich weiter zum Muntele Mare. Zwischen dem Muntele Mare und dem östlich davon gelegenen Pietrele Märunte, 1735 m, könnte gezeltet werden, wie auch im Übergang zum Varful Neteda, 1784 m. Ihr solltet im Sommer genügend Trinkwasser aus dem Tal mit bringen, habe selbst dort oben keines gefunden. Die nächste bewirtete Cabana liegt relativ weit unten in nordöstlicher Richtung, an der Statiunea Bäisoara. 

 

Schmale Wanderpfade begleiten uns hier auf dieser Mehrtagestour über die Muntii Giläului - Muntele Mare.
Schmale Wanderpfade begleiten uns hier auf dieser Mehrtagestour über die Muntii Giläului - Muntele Mare.

Vom Muntele Mare nach Poiana Vadului über Albac

3. Etappe:

Vom Muntele Mare über den Varf Neteda zum Sesul Lupselului, 1636 m, aussichtsreiche Gebirgskamm Wanderung. Vom Gipfel in nordwestlicher Richtung zu den Quellen des Neagu Wildbaches. Über einen bewaldeten Bergrücken hinunter in ein weiteren Tal, nach Poiana Mare. Weiter in westlicher Richtung wieder bergan zum Varf Balomireasa, 1632 m. Über diesen westlich hinweg und weiter später einen Pfad hinunter nach Valea Bistra. Nun das letzte mal nochmals über einen Bergrücken hinweg nach Albac. Einen Km südlich von Albac ist eine bewirtete Cabana.

Von hier über die kleinen Weiler Rogoz, Totesti, Läzesti und Stänesti kommt ihr nach Poiana Vadului.

Wem das viele auf und ab zu viel ist, kann über eine kleine Straßenwanderung zum Pasul Nedeia, 1320 m nach Albac gelangen. Trotz der nur kleinen Straße oftmals, besonders an Wochenenden, viel motorisierter Verkehr !  Wohin ? - weiß keiner !